Warum fährt man im März nach Dänemark? Es ist zu kalt zum Baden, die Wahrscheinlichkeit, dass es regnet, ist hoch und es ist unheimlich windig. Nun ja, geregnet hat es nur einmal auf unserer Fahrt nach Odense. Und zu kalt zum Baden war uns auch nicht. Aber dazu später.
Am 16. März hat sich eine Gruppe von 20 SchülerInnen mit zwei Begleitpersonen mit der Bahn auf den Weg nach Odense, Dänemark gemacht. Wir haben, wie jedes Jahr, unsere Partnerschule, das Tietgen Handelsgymnasium im Rahmen einer Erasmus Mobilität besucht.
Man könnte für die gute Luft nach Odense fahren. Man kann richtig gut atmen, sagen die SchülerInnen. Odense liegt auf der Insel Fünen und man hört in der Stadt die Möwen und riecht ein wenig die Meeresluft. Man kann auch super shoppen in Odense. Die Stadt ist mit ihren 180000 Einwohnern das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region.
Studieren kann man auch toll in Odense. Jeder dritte Bewohner der Stadt ist entweder Schüler oder Student. Bei einem Besuch der Syddansk Universitet lernen wir nicht nur die Grundzüge des Machine Learnings kennen, sondern auch die Vorzüge des Studierens an einer der größten Universitäten Dänemarks. Zur Schule gehen kann man auch gut. Wir lernen einiges über das dänische Schul- und Universitätssystem.
Wir lernen auch, dass man gut zur Schule gehen kann in Odense. Wir nehmen am Unterricht an der Tietgenschule teil und erfahren wie ähnlich und doch unterschiedlich Schulalltag sein kann.
Auch kulinarisch hat Odense einiges zu bieten, sagen die SchülerInnen. Eine Street Food Halle bietet Spezialitäten aus der ganzen Welt an, einige Schüler versuchen den Rekord beim „Sushi- All you can eat“ zu brechen.
Gemeinsame Aktivitäten kommen nicht zu kurz in Odense. Wir spielen gemeinsam Billard, gehen Bowlen, spielen Padel und machen Yoga. Beim Besuch des Viertefinalspiels der Odense Bulldogs, der örtlichen Eishockeymannschaft, legen wir uns für den Sieg mächtig ins Zeug. Die Versuche die gegnerischen Spieler zu verunsichern scheitern aber, die Bulldogs verlieren.
Nicht alles klappt also gut, aber der Einsatz stimmt. Und vor allem lernen wir uns alle besser kennen. Nicht nur nebeneinander sitzen im Unterricht, sondern gemeinsam etwas erleben, das schweißt zusammen.
Natürlich kann man in Odense nicht alles machen. Königliche Pferde bestaunen, Könige besuchen, Turmbesteigungen oder Hafenrundfahrten. Aber kein Problem. Dafür fahren wir nach Kopenhagen. Strahlend blauer Himmel empfängt uns in einer der schönsten Städte Europas. Der Tag endet mit einem Besuch im Freistaat Christiania, wo wir von einer Bewohnerin über das Gelände geführt werden.
Und das mit dem Baden? Kann man auch im März in Odense. 9 SchülerInnen trauen sich ein kurzes Bad im 9 Grad kalten Wasser des Odense Havnebad zu nehmen und sind um eine Erfahrung reicher.
Warum sollte man also im März nach Dänemark fahren? Gründe dafür gibt es eigentlich genug.





